- Anwenderorientierte Assistenzsysteme zum sicheren Einsatz optischer Abstandssensoren -
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Messgerätehersteller

Breitmeier-Messtechnik GmbH
Das erste Unternehmen, welches überhaupt optische Profilmesstechnik anbot, wurde im Jahr 1984 als Ulrich Breitmeier Messtechnik gegründet. Heute umfasst das Arbeitsgebiet die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von taktilen und optischen Oberflächenprofil- und Rauheitsmessgeräten.

DIGITAL SURF
DIGITAL SURF Deutschland GmbH entwickelt und fertigt optoelektronische OEM Kom-ponenten wie beispielsweise Sensoren für die hochauflösende und berührungslose 3D – Oberflächenerfassung.

NanoFocus AG
NanoFocus ist ein technologisch führendes High-Tech-Unternehmen auf dem Gebiet der prozessnahen optischen Oberflächenmesstechnik im Mikro- und Nanobereich. NanoFocus verfügt dabei über langjähriges und patentiertes Know-How in der Entwicklung optischer Verfahren, Präzisionsmechatronik und wissenschaftlich fundierter Softwarealgorithmen.

Polytec GmbH
Polytec ist ein führendes Unternehmen für berührungslos arbeitende laserbasierte Schwingungsmessgeräte sowie Längen- und Geschwindigkeitsmessgeräte. Die Lasermessgeräte von Polytec bieten dem Anwender leistungsfähige Lösungen für anspruchsvolle messtechnische Fragestellungen in Forschung, Entwicklung und Produktion.

Mahr GmbH
Mahr ist eine weltweit operierende, mittelständische Unternehmensgruppe der Investitionsgüterbranche, deren Name traditionell mit den Begriffen Fertigungsmesstechnik, Qualität und Innovation verbunden ist. Neben hochwertigen Messgeräten zum Prüfen der Werkstückgeometrie sind auch hochpräzise Zahnradpumpen (Spinnpumpen) und hochgenaue Kugelführungen als universelles Bauelement für mechanische Konstruktionen wesentliche Bestandteile des Produktprogramms. Des Weiteren hat Mahr einen wichtigen Strategieprozesses eingeleitet und sein Schwerpunktsortiment Längenmesstechnik erfolgreich um kompakte und hoch leistungsfähige optische Messgeräte erweitert.

Hommel-Etamic GmbH
Die Hommel-Etamic GmbH ist einer der führenden Hersteller und Systemanbieter für hochpräzise, berührende und berührungslose (Fertigungs-) Messtechnik.
Das Leistungsspektrum bietet Lösungen für unterschiedlichste Messaufgaben:
Für die Prüfung von Rauheit, Welligkeit, Konturen, Form, die Bestimmung von Dimensionen, Post-Prozess und In-Prozess-Messungen. Abgerundet wird das Produktprogramm durch ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit Beratung, Schulungen und Service inklusive langfristiger Wartungsverträge. Außerdem werden Auftragsmessungen durchgeführt und DKD- sowie Werkskalibrierscheine ausgestellt.
Durch den Zusammenschluss der Hommelwerke GmbH und dem französischen Messtechnikunternehmen Etamic SA, zur Hommel-Etamic GmbH, bildete sich ein globaler, kompetenter Systemanbieter für Fertigungsmesstechnik. HOMMEL-ETAMIC mit Hauptsitz in Villingen-Schwenningen ist ein Tochterunternehmen der JENOPTIK AG in der Sensorik-Sparte.
Als weltweit operierendes, mittelständisches Unternehmen bestehen Werke in Schwenningen, Jena, Ratingen, Bayeux / Frankreich und Peseux / Schweiz. Die rund 580 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 15 Vertriebs- und Servicestandorten im In- und Ausland beraten in allen Fragen rund um die Messtechnik. Darüber hinaus gibt es Vertretungen in den 40 wichtigsten Industriestaaten.

Grundsätzliche Arbeitsinhalte der Messgerätehersteller
- Definition des Anforderungsprofils an das Assistenzsystem aus Sicht der Gerätehersteller,
- Bereitstellung von Gerätedaten, - Unterstützung/Information zur bisherigen Vorgehensweise bei der Kalibrierung der Messgeräte,
- Unterstützung/Information zur bisherigen Vorgehensweise bei der Rückführung auf Normale,
- Erprobung der Module und des entwickelten Assistenzsystems an Hand von Probemessungen,
- fachliche Beratung der Forschungsinstitute,
- etc.

Industriepartner
Der Industriearbeitskreis 3D Rauheitsmesstechnik (AUDI, Bosch, BMW, Daimler, FederalMogul, KS - Aluminium, Porsche, VW) beschäftigt sich seit 6 Jahren mit dem Einsatz bildverarbeitender Mikroskope zur Charakterisierung von Zylinderlaufbahnen. Zu den Arbeiten gehört die Entwicklung neuer strukturorientierter Charakterisierungsmöglichkeiten technischer Oberflächen. Die Teilnehmer des Arbeitskreises setzen seit Jahren bildverarbeitende Mikroskope zum Messen der Bauteiloberflächen ein. Die Erfahrungen des Arbeitskreises bilden somit eine solide Basis für die gestellten Aufgaben im Projekt. Ein wichtiger Kooperationspartner des Arbeitskreises ist die Firma Bosch, die seit Jahren intensiv optische Messtechnik fertigungsnah zur Qualitätsprüfung einsetzt.

Grundsätzliche Arbeitsinhalte der Industriepartner
Im Entwicklungs- und Herstellungsprozess werden Oberflächen standardmäßig taktil, d.h. antastend, gemessen. Eine hohe Genauigkeit und Reproduzierbarkeit zu erreichen erfordert bei taktiler Messtechnik einen sehr hohen Zeitaufwand, besonders dann wenn flächenhafte Informationen benötigt werden. Hier bietet sich die optische 3D- Oberflächenmesstechnik als ergänzende Messtechnik an. Eine Übertragung der bisherigen Prüfverfahren auf optische Methoden ist jedoch nicht trivial und stellt eine Herausforderung dar, da die Anforderungen der beteiligten Industrieunternehmen an ein Assistenzsystem sehr hoch sind.
Im Rahmen des Verbundforschungsprojekts OptAssyst wird ein Assistenzsystem entwickelt und erprobt werden, das den Einsatz von optischen Messsystemen zukünftig erleichtern soll.
Die Industriepartner beteiligen sich dabei innerhalb nachfolgender Themenschwerpunkte aktiv an dem Verbundforschungsprojekt OptAssyst:

- Definition des Anforderungsprofils an das Assistenzsystem,
- Analyse der Umgebungsbedingungen bzw. des Messumfelds in der Industrie,
- Definition von Messaufgaben in der Industrie,
- Erprobung der Module und des entwickelten Assistenzsystems in den industrieeigenen Messräumen unter realen Bedingungen,
- Vorbereiten von Prüfmustern,
- Einsatz des Assistenzsystems unter Randbedingungen der Produktion und Fertigung,
- fachliche Beratung der Forschungsinstitute,
- etc.

Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen hierbei in der Erprobung des von den Forschungspartnern im Verbund entwickelten neuartigen Assistenzsystems in der betrieblichen Praxis.
Die Ergebnisse stehen allen Partnern im Verbundprojekt zur Weiterentwicklung des Assistenzsystems zur Verfügung.


 

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